Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach

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Aktuelles

Winterausflug zum Gwild, Rheinfelden, 3. Dez.

 

Schwalbenhaus 2010

Glücksbringerin in Not

Stellen Sie sich vor, Sie kehren von einem längeren Auslandsaufenthalt zurück und stellen fest, dass in der Zwischenzeit Ihr Haus abgebrochen wurde. Genau damit müssen ortstreue Mehlschwalben nach ihrer Rückkehr rechnen. Bei Abbruch und Renovation gehen immer wieder traditionelle Nistplätze verloren. Oder die Nester werden aus Sauberkeitswahn abgeschlagen.  Die Schwalbe mit dem weissen Bauch ist inzwischen auf der Roten Liste als „potenziell gefährdet“ aufgeführt. Wie bei zahlreichen anderen Zugvögeln sind die Bestände in den letzten 20 Jahren massiv eingebrochen. Neben Verschlechterung in den Überwinterungsgebieten und Gefahren auf dem Zug dürften vor allem die zunehmende Versiegelung und fehlende Nistmöglichkeiten in unseren Siedlungen dafür verantwortlich sein. Schwalben finden ihr Baumaterial in Lehmpfützen und  bringen dieses Klümpchen für Klümpchen vermischt mit Speichel unter Dachvorsprüngen an.

 Im wissen um die Probleme bei der Wohnungssuche  hat der Verein für Natur- und Vogelschutz im März 2010 beim Weiermattschulhaus ein Schwalbenhaus  aufgestellt.  Die Hauptkosten trug die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung. Unterstützt wurden sie vom Basellandschaftlichen Natur- und Vogelschutzverband und der Elektra Birseck Münchenstein (EBM). Fünfzig Kunstnester, gestiftet von Privatpersonen und Familien aus Reinach und Umgebung wurden unter das schützende Dach montiert. Nachdem das Haus bis 2013 nicht bezogen war, diskutierte der Vorstand über eine Verlegung an einen günstigeren Standort. Und siehe da, im Sommer des letzten Jahres waren sie plötzlich da – vier Nester wurden regelmässig angeflogen und Junge gefüttert.

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