Jugendgruppe

Bist du mindestens 7 Jahre alt, liebst Abenteuer, Menschen, Tiere und Pflanzen?

 

Möchtest du Neues erleben und mehr über die phantastische Natur um uns in Reinach und Umgebung und deren Schutz wissen? 

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Jahresprogramm Jugendgruppe VNVR 2022


allfällige Pandemie-bedingte Aenderungen vorbehalten

 

- Samstag, 22. Januar, 14-16:30 Uhr: Exkursion Nistkastenrevier mit Guschti: 

Da es immer weniger Nistmöglichkeiten für unsere Singvögel gibt, betreut der Naturschutzverein viele Nistkästen, um die Vogelpopulation während der Brutzeit zu unterstützen. Vor der Brutzeit im Frühling ist ideal um diese "Vogelhotels" in den Hochstamm-Obstgärten von Reinach zu reinigen und zu kontrollieren. Vielleicht können wir anhand des Inhalts herausfinden, wer dort im vergangenen Jahr gewohnt hat?

Treffpunkt: vor der alten Scheune an der Schützenstrasse nahe des Skulpturenwegs:

- Samstag, 12. Februar: Wasservögel bestimmen mit Michel

- Samstag, 7. Mai: Stunde der Gartenvögel

- Samstag, 27. August: Pflegearbeiten im Naturschutzgebiet Buechloch

- Freitag/Samstag 9./10. September: Jubiläumsfest Unicef kinderfreundliche Gemeinde

- Samstag 17. September: Birsputzete

- Samstag 24. September: Reinacher Mosttag

- Samstag, 2. Oktober: Vogelberingung Ulmethöchi

- Samstag, 19. Oktober: 28. Baselbieter Naturschutztag

- Samstag, 12. November: Biberexkursion Reinacher Heide

- Samstag, 10. Dezember: Vogelweihnacht

 


Vergangene Veranstaltungen 2021

 -  Samstag, 18. 12.: Vogelweihnacht im Jugendcafi Paradiso beim Mischeli-Center:

Zum Jahresausklang haben wir gemeinsam in gemütlicher Runde Vogelfutterkekse für unsere gefiederten Freunde hergestellt und unsere weihnachtlichen Geschenke für die Vögel in der Umgebung aufgehängt - die heimischen Singvögel brauchen besonders im Winter unsere Hilfe, da leider immer weniger natürliches Futter zur Verfügung steht!

Wichtig: Damit unsere Kekschen nicht anderorts wegen Pestizideinsatz zu Insektensterben und damit indirekt zum Vogelsterben beitragen, sind alle Zutaten aus biologischer Landwirtschaft. Wir bedanken uns herzlich bei Höheners Bioladen und bei Oliver Widmer und der reformierten Kirche Reinach für die grosszügige Unterstützung!


Mi., 01. Dez.: Besuch Flusskraftwerk DornachbruggWas hat Elektrizität mit Naturschutz zu tun? Wir haben es herausgefunden! Mit Verstärkung himmlischer Wasserkraft (= Regen) hat uns Marc Jermann von aventron das grösste Kraftwerk im gesamten Verlauf der Birs erklärt und gezeigt. Wir konnten das Wehr besichtigen, den unterirdischen Turbinenraum und die Fischtreppe, die ermöglicht, dass Fische das Kraftwerk überwinden können. Wir haben auch erfahren dass bald eine neue, grössere und modernere Fischtreppe gebaut wird, damit hoffentlich der Lachs wieder stromaufwärts reisen kann um an seinem Geburtsort zu laichen. Leider haben wir auch gesehen wie es aussieht, wenn sämtlicher Müll, der stromaufwärts in die Birs gelangt, gestaut wird, daher: lasst uns auf die Birs achtgeben, für alle Lebewesen, die diesen wunderschönen Lebensraum nutzen! 


- Sa., 30. Okt. 2021 – 27. Baselbieter Naturschutztag mit Lukas Merkelbach: 

Diesmal ging es ins Reinacher Lei um dort weitere Obstbäume zu pflanzen und damit neuen Lebensraum für bedrohte Tierarten zu schaffen. Zusammen mit vielen freiwilligen Helfern des VNVR wurden dort unter Beobachtung von neugierigen Graureihern, Rotmilanen und Turmfalken 26 Löcher ausgegraben und Jungbäumchen gesetzt. Wir erfuhren von Lukas wie man die jungen Bäume richtig ausrichtet, vor Wildfrass schützt, stützt, und was man beim Pflanzen noch beachten muss, damit der Bauer die Wiese weiterhin effizient pflegen kann. Zu Beginn war uns das Wetter noch gnädig aber auch der später aufkommende Nieselregen konnte das Team "Matschbuddler" nicht von seiner Mission abbringen. So hatten nicht nur die Bäume einen guten Start mit ausreichend Niederschlag, sondern auch einige Waschmaschinen in Reinach am Samstagnachmittag ausreichend zu tun.
Wir freuen uns schon darauf "unsere" Bäume nächstes Jahr  wieder zu besuchen - vielleicht finden wir ja sogar den seltenen und prachtvollen Kirschprachtkäfer auf dem Hallauer Aemli Sauerkirsch-Baum!


- So., 3. Okt. 2021 – Beringungsstation Ulmethöchi

 Es war nicht leicht, früh im Dunkeln aufzustehen und etwa 20 Minuten den Berg hinaufzufahren, aber die wunderbare Aussicht auf die aufgehende Sonne und die frische Luft entschädigten für die verlorene eine oder zwei Stunden Schlaf. An der Station auf dem 

Ulmethöchi wurden wir von Obmann der Ulmetkommission Martin Furler empfangen. Herr Furler zeigte uns die Vögel, die an diesem Morgen in den Netzen gefangen und beringt worden waren, und erklärte uns etwas über jeden einzelnen von ihnen. Die Kinder durften die Vogelchen anschliessend vorsichtig in die Hand nehmen, sie weiter von den Netzen wegbringen und frei lassen.


- Sa. 25. Sept., Reinacher Mosttag mit Lukas Merkelbach und Monika und Koni Hägeli-Gschwind:

Dieses alljährliche highlight des VNVR ist bei Kindern und Erwachsenen beliebt! In der taufrischen Rüttener Hochstammwiese haben wir auch die hartnäckigsten Äpfel von den Bäumen geklopft und kistenweise Fallobst gesammelt. Während des Znüni hat uns Lukas erklärt was der Vogel des Jahres, der Steinkauz, mit dem Lebensraum Hochstammgarten zu tun hat. Wir durften auch das speziell angefertigte "Kauzhotel", dass die Steinkauzfamilien for hungrigen Mardern schützen soll, aus nächster Nähe inspizieren. Während einer kleinen Pirsch mit Fernstecher hat uns Co-Leiter Michel auf weitere tierische Bewohner der Wiese aufmerksam gemacht, wie zum Beispiel die Rufe des Grünspechts und des Feldsperlings. Besonders eindrücklich war eine Gruppe Rotmilane, die lange Zeit in der Luft und am Waldrand zu beobachten war. Ob sie sich wohl zur Abreise in ihr Winterquartier in Südeuropa versammeln?

Nach der Reise in Konis Traktor-Anhänger zum Fichtenhof und köstlicher Kürbissuppe und Würstchen gab es nochmal Arbeit: Obst waschen, rüsten und zu Most pressen. Wenn auch die Ernte dieses Jahr aufgrund des späten Frühjahrsfrosts und des eher kühlen und nassen Sommers unterdurchschnittlich war, konnten wir uns direkt von der geschmacklichen Qualität des Produktes überzeugen. Der heurige Most ist wenig, aber köstlich! Also: zugreifen, sobald er in den Läden der Region zu haben ist (in ca. 1 Woche)!

Zu guter Letzt gab es eine besondere Attraktion: eine Stalltour mit Monika, bei der auch die neugeborenen Ferkelchen gestreichelt werden durften.

Zusammen mit allen anderen die mitgemostet haben bedankt sich die VNVR Jugendgruppe bei Lukas, Koni, Monika und allen anderen die diesen Tag so abwechslungsreich gestaltet haben! 


- Sa. 18. Sept., Birsputzete: invasive Neophyten adé mit Marc Bayard
An diesem sonnigen Spätsommer-Nachmittag haben wir mit vereinter Muskelkraft die Pflanzen in der Reinacher Heide eingedämmt, die eine Gefahr für die Biodiversität der heimischen Flora und Fauna darstellen. Wie wir von Marc erfahren durften, beeindruckt besonders der Götterbaum, der aus dem fernen Osten zu uns eingewandert ist, durch schnelles Wachstum und unterirdische Ausläufer, die dessen Eindämmung zur Herausforderung machen. Aber das ist kein Problem für diese gnadenlosen Neophyten-busters! Mit Pickel, so gross wie die kleinen Naturforscher selber, wurde dieser Götterbaum-Kolonie kurzer Prozess gemacht.

Nach einem Spaziergang entlang der Birs trafen wir dann mit der Birsputzete-Equipe von suuberewald und ISB zusammen, die eine erstaunliche Menge an Abfall sammeln konnten. Bei einem von der Gemeinde Reinach spendierten Zvieri konnten wir diesen ereignisreichen Nachmittag ausklingen lassen.


- Sa. 28. Aug., Biberexkursion mit Toni Dürrenberger
Die erste Exkursion führte uns an diesem lauen Abend in die Reinacher Heide, an den Biberweg. Während leckeres Z'nacht grilliert wurde, hat Toni uns von der Geschichte der Biber in der Region erzählt und was dieses erstaunliche Tier so besonders macht. Danach machte sich die Truppe auf die suche nach den Tieren und deren Spuren in der Natur. Nachdem die Biberbehausungen entlang des Biberwegs vom diesjährigen Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, mussten die Biberfamilien stromabwärts abwandern, weshalb wir an diesem Abend auch keine Biber live zu sehen bekamen. Trotzdem konnten wir noch die eindrückliche Spuren, wie die "Biberrutsche" oder die Baumskulpturen entlang des Pfades bestaunen.