Mehlschwalbe

Wie das Logo des VNVR zeigt, setzen wir uns sehr für die Mehlschwalbe ein. Der VNVR unterhält in Reinach zwei Schwalbenhäuser:

Beim Weiermattschulhaus (erstellt 2010)

Die Hauptkosten trug die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung, mit Beiträgen unterstützt vom Basellandschaftlichen Natur- und Vogelschutzverband und der Elektra Birseck Münchenstein (EBM). Fünfzig Kunstnester, gestiftet von Privatpersonen und Familien aus Reinach und Umgebung wurden unter das schützende Dach montiert. Seit 2013 werden jedes Jahr ein paar Nester angeflogen und junge Mehlschwalben aufgezogen. 


beim reinacherhof (erstellt 2014)

Dank der Erlaubnis der EBM, das Mehlschwalbenhaus auf ihrem Grund zu errichten, der Zustimmung aller Besitzer der umliegenden Parzellen zum Bau, der sehr grosszügigen Sponsoren und der Nestgöttis wurde dieses Projekt möglich.

 

Beim Mehlschwalbenhaus Reinacherhof wurde ein mit Solarstrom betriebener Lockruflautsprecher montiert - einer Strategie, die bei der Besiedlung des Mehlschwalbenhauses am Weiermatt Erfolg zeitigte.

 

 

 

Dank der exzellenten Hilfe, Handwerksarbeit, Vorbereitung und Organisation von Urs Winkler hängt jetzt der Kasten für das Mehlschwalbenhandy und das Solarpanel.
Dank der exzellenten Hilfe, Handwerksarbeit, Vorbereitung und Organisation von Urs Winkler hängt jetzt der Kasten für das Mehlschwalbenhandy und das Solarpanel.

unterstützung  für schwalbenhäuser

Schwalbenhäuser bieten Schwalbenkolonien ideale Nistmöglichkeiten. Schwalbenhäuser helfen mit, die schwindende Zahl der Mehlschwalbennester aufzufangen.

 

Im Siedlungsgebiet verschwinden immer mehr Nistgelegenheiten für Mehlschwalben. Hausfassaden werden renoviert und die alten Schwalbennester entfernt. Die Fassaden moderner Häuser sind meist ungeeignet für den Bau von Schwalbennestern oder die Eigentümer fürchten Schwalbenkot an ihren Mauern und wollen deshalb keine brütenden Vögel. Mehlschwalben sind also gefährdet und brauchen unsere Hilfe.

 

Damit Schwalben wieder eigene Nester bauen können, ist ein Umdenken nötig. Neben rauhen Fassaden mit Vordächern brauchen wir in und um unsere aufgeräumte Siedlung wieder mehr Platz für (Lehm)pfützen und die Bereitschaft, Nester am Haus zu tolerieren. Die Insekten für den Nachwuchs finden die Mehlschwalben in naturnah gestalteten Gärten, auf Wiesen und begrünten Dächern. Wer Mehlschwalbennester am Haus anbringen möchte, um sich am Zwitschern und den Beobachtungen während der Jungenaufzucht zu erfreuen, wird beim VNVR kompetent beraten. Mehr Details, siehe Link http://www.birdlife.ch/node/2069.

 

Gerne würden wir jeweils die Bruterfolge der beiden Schwalbenhäuser dokumentieren, ähnlich der Storchenchronik auf unserer Website. Hättest du Freude daran, das eine oder andere Haus zu beobachten und zu dokumentieren?